Der Transport-Teufel hat zugeschlagen.
8. August 2007Der “Transport-Teufel” hat wieder mal bei uns zugeschlagen und sorgt für Kopfschütteln. Vor ca. 3 Wochen hatten wir einen Hängematten-Ständer aus Edelstahl für einen Kunden in Berlin versendet. Der Warenversand ist für uns eine tägliche Routine und der Ablauf ist klar geregelt. So auch dieses Mal: Unsere Hausspedition hat alles abgeholt, die Frachtpapiere bestätigt und abgezeichnet. Damit war der Vorgang für uns erledigt – wenn nicht eine Woche später der Kunde angerufen und nach der Ware gefragt hätte. Sie war noch nicht eingetroffen. Unser Kundenservice reagierte sofort und mußte nach wenigen Minuten feststellen, daß die Lieferung in der “track & trace” Frachtlogistik der Spedition nicht auftauchte. Natürlich haben wir uns sofort mit unserem Kunden kontaktet, der uns dann informierte, das er jetzt erst einmal 2 Wochen in Urlaub fährt. Damit hatten wir etwas Zeit, den Vorgang zu recherchieren und Klarheit zu schaffen. Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: Wir senden heute per Spedition einen neuen Hängematten-Ständer aus Edelstahl an den Kunden nach Berlin, denn er soll nach seinem Urlaub das gute Stück auch vorfinden und geniessen. Und der “andere” Ständer? Er ist weg, verschwunden, fort, nicht mehr auffindbar! So ist das bisherige Recherche-Ergebnis der Spedition. Natürlich sind wir versichert – aber bis so etwas abgewickelt ist – das dauert. Zumal der einzige Sachbearbeiter für so etwas in Urlaub ist. Was uns in dem Falle irritiert und wundert: Unsere Firma ist ländlich gelegen und das tägliche Frachtaufkommen absolut überschaubar. Ein Hängematten-Ständer aus Edelstahl, mit auffälliger Frachtverpackung, einem Transportformat von ca. 2,40 m Länge x 0,70 m Höhe und 30 kg Gewicht verliert man auch nicht so schnell aus den Augen wie einen Schuhkarton. Und kein Spediteur kann sich erinnern, obwohl alles auf den Frachtpapieren unterzeichnet war? Wann und wo auch immer der Ständer wieder auftaucht, sei es im Speditionslager oder auf einer Terrasse oder Garten – wir hoffen, das der nicht vorgesehene neue Besitzer sich ebenso darüber freut wie der, der ihn bestellt hat.
Lieber Kunde in Berlin (Name ist bewußt hier nicht genannt), der neue Lazy Edelstahl-Ständer ist zu Ihnen unterwegs und wir bedauern das Frachtproblem, Ihr Team von Crazy Chair.
August 12th, 2007 at 10:53
Unglaublich! Tja aber so ist das im deutschen Transportwesen… Toll und weniger üblich ist aber die Reaktion von Crazy Chair. Zuerst mal die Belange des Kunden klären und dann dem verlorenen Produkt nachgehen.
Haltet uns doch auf dem Laufenden, wenn es was neues gibt. Evtl. kann einer der Leser dann ja mal im Garten des Frachtzustellers nachsehen ob dort nun ein schöner Edelstahl-Ständer steht… *lach*
Beste Grüße aus Hamburg