Fotoshooting – Backstage Outdoor
16. August 2007An die Aufnahmen am Elbstrand erinnere ich mich noch sehr gut. Wir hatten uns nach verschiedenen Location umgesehen und richtig zufrieden waren wir mit keiner. Die Zeit drängte, denn am nächsten Tag sollte das Outdoorshooting stattfinden. Spontan wurde der Elbstrand ins Gespräch gebarcht, in der Nähe eines Campingplatzes. Abends sind wir noch mit dem Auto rausgefahren und haben eine Ortsbesichtigung vorgenommen. Dann im Internet noch den Tidenkalender für den Tag angeschaut, damit wir wissen, wie uns Ebbe und Flut begegnen. Treffen war dann Sonntag um 9.00 Uhr – es war Ende September und eklig komisches Wetter, aber noch trocken. Die Motivation kam, als die Wolken der Sonne etwas Freiraum gab. Wir legten los und die Herausforderungen für das Team mit Sonne, Wolken, Regen, Ebbe/Flut waren enorm. Wir wollten ja tolle Aufnahmen erzielen. Na – und dann zog nach vielen “normalen” Schiffen ein riesiges Containerschiff an uns vorüber. Wir hatten gerade den großen Hängematten-Ständer lazy an der Wasserkante auf dem Strand stehen und Simone (Model) lag in der Hängematte. Abstand Wasseroberfläche zu ihrem Po ca. 40 bis 50 cm. Von dem Containerschiff waren keine Wellen zu sehen, was uns beruhigte und uns weitermachen ließ. Das Schiff war schon sehr weit an uns vorbei, als sich plötzlich, innerhalb von Sekunden, der Wasserspiegel anhob. Er stieg und stieg und stieg. Der Fotograf rettete seine Ausrüstung, unser Assi schaffte einige Sachen weg, die auf dem sand lagen. das Wasser stieg weiter. Dann schrie Simone aus der Hängematte, denn der Abstand zwischen Wasser und ihrem Po waren max. nur noch 5 – 10 cm. Sie mußte ihre Klamotten für die Fotos anbehalten und natürlich trocken bleiben. Um aus der Hängematte raus zu kommen war es zu spät (immerhin 50 cm Wassertiefe). Also haben wir die Hängematte so straff gezogen und angehoben, wie es ging. Geschafft – bei etwas 5 cm Wasserabstand zum Po ging es wieder zurück – so schnell wie es gekommen war. Simone blieb trocken, lachte und scherzte, die Kameraausrüstung hatte nichts abbekommen und wir anderen waren naß bis zu den Oberschenkeln. Nach dem Erlebnis war die Stimmung auf einem absoluten Höhepunkt und die Fotoergebnisse können sich sehen lassen – whow!