Mai 2020: CrazyChair ONE wurde vom IGR zertifiziert.

Der CrazyChair ONE wurde vom „Institut für Gesundheit und Ergonomie e. V.“ nach sorgfältiger Prüfung mit dem IGR Zertifikat lizensiert. IGR ist ein starkes Netzwerk von Ärzten, Physiotherapeuten, Wissenschaftlern, Mitarbeitern des betrieblichen Gesundheitsmanagements und Behördenvertreter, die sich mit Gesundheit und Ergonomie beschäftigen, ausgewählte Produkte testen und zertifizieren.

Februar 2020: National Geographic Endurance

Wir sind in Norwegen, auf dem Expeditions-Kreuzfahrtschiff "National Geographic Endurance", um auf allen Balkonkabinen unsere Slimline Hängematten zu installieren. Überall wird noch gewerkelt, denn in 11 Tagen erfolgt die Owners-Übergabe.

Oktober 2019: Lindblad Expeditions

Ein toller neuer Auftrag erreicht uns. Das neue Schiff von Lindblad Expeditions  heißt "National Geographic Endurance" und wird bei Ulstein Shipyard in Norwegen gebaut. Ein Expeditionsschiff für ca. 160 Passagiere, unterwegs in den extremsten Gebieten der Erde, mit Temperaturen bis zu -40°C. Der Auftrag macht uns stolz, da wir damit wieder in eine ganz neue Schiffsklasse einsteigen und unsere Qualitätsansprüche unter Beweis stellen können.

2019: erneuter Zuwachs

Wir freuen uns riesig, als uns unsere Tochter Sina freudig verkündet, bei uns einsteigen zu wollen. Die Aufgaben sind klar: Digitales Marketing + Social Media. Nochmal Glück: Unser neuer Mitarbeiter Bojan, der uns in der Produktionsabwicklung ebenso unterstützt, wie im technischen Messeeinsatz.

2018: Ein Kommen & Gehen

Es kommen unsere neuen Produkte: Edelstahlständer Luno und Doppio, Hängematte Cayo. Es geht unsere langjährige Partnerin Beate, die sich mit ihrem Partner in einer anderen, zu weit entfernten Stadt baut und neu "ansiedelt".

2016-2017: Die nächsten Kreuzfahrtschiffe

Die AIDAperla und AIDAprima, sind fertig. Es werden insgesamt 2260 Hängematten Clipper installiert.

2016: Das Familienunternehmen wächst

Wieder mal ein Umzug mit der Firma. Wir verlassen Großkarolinenfeld.  Wir haben Glück. Das neue Objekt "Gauting / Stockdorf" passt von der Lage, Größe und Ausstattung. Weiteres Glück: Unser Schwiegersohn Matthias startet in unserer Firma. Ein Multitalent, der uns mit seinen praktischen Fähigkeiten immer wieder überrascht.

2014: AIDA Cruises folgt

Auch AIDA Cruises entscheidet sich für CrazyChair. Unsere Aufgabe: Entwicklung einer neuen wetterfesten Hängematte mit Brandschutz, die auf den kleinsten Balkonen noch Platz hat. Wir entwickeln die Clipper. Die Tests sind erfolgreich und es wird sogar das EU- und US-Patent eingetragen. 

Die nächsten zwei Jahre statten wir die gesamte AIDA Flotte mit 3500 Hängematten aus.

Jan 2010: Chaos auf der MS1

Anruf von TUI Cruises: "Wir haben alle Hängematten auf der MS1 abnehmen lassen". Was ist passiert? Bei einer Hängematte hat sich die integrierte Befestigung gelöst und der Passagier ist "abgestürzt". Glück im Unglück, da nicht verletzt. Es wird recherchiert und  dabei kommt heraus, dass der Grund ein Nähfehler ist. Während der nächsten 2 Wochen arbeiten wir rund um die Uhr auf dem Schiff, um alle 250 Hängematten zu reparieren. Wir haben es geschafft und können die letzten 2 Tage Karibik noch bei Seeluft an Deck genießen. Das Problem können wir bei allen Hängematten sicher lösen und freuen uns über den Kommentar des Kapitäns, der die tolle Zusammenarbeit, nicht nur in guten, sondern auch in schwierigen Zeiten lobt.  Kurze Zeit später statten wir auch die MS2 auf allen Verandakabinen mit unseren Hängematten aus.

2009: Ahoi - Mein Schiff 1

Wir werden von dem neuen Kreuzfahrtunternehmen TUI Cruises entdeckt und beauftragt, eine wetterfeste Hängematte für die Veranda-Kabinen der ersten "Mein Schiff 1" zu entwickeln. Ein faszinierender Auftrag, der uns in allen Bereichen fordert. Wir starten die Produktion der 250 Spezialhängematten und taufen sie "Slimline". Noch vor der Schiffstaufe sind wir an Bord der MS1 und installieren auf Wunsch von TUI Cruises alle "Slimline´s" während der Nordsee-Testfahrten. Was für ein Erlebnis! Wir ahnen noch nicht, was dieser maritime Einsatz bei uns für Folgen hat.

2006: Wir wohnen auf vier Rädern

Messen sind immer noch unsere große Leidenschaft. Wir schaffen ein großes Reisemobil an, um das Messe-Equipment zu transportieren und gleichzeitig flexibel Termine wahrzunehmen und unabhängig von Hotels und  Restaurants zu sein. Nebenbei entwickeln wir Zubehör und neue Produkte, wie Edelstahlständer für unsere Hängematte.

Winter 2004: 500,- Euro auf die Hand

Ein langjähriger Kunde gibt Renate 500,- Euro, mit der Bitte, ihm eine Hängematte zu produzieren. Wetterfest, robust, bequem und sicher - so wie den Hängesessel den er von uns besitzt. Wir schmunzeln, lehnen es aber ab, da wir keine Erfahrung mit Hängematten haben. Aber so richtig lässt uns der Gedanke nicht los. Einige Tage später haben wir unsere Idee dazu umgesetzt und nähen lassen. Provisorisch im Büro aufgehängt, wird sie auf Komfort, Belastbarkeit, Ergonomie und Sicherheit getestet. Nach einigen Stunden liegen wir mit 3 Erwachsenen in der Hängematte, die wir Combo taufen. Natürlich hat unser inspirierender Kunde die erste Combo bekommen - er ist begeistert.

2004: Frischer Wind kommt auf

Wir wollen unseren Hängesessel das ganze Jahr draussen benutzen. Unser Baumwollstoff macht die Wetterkapriolen leider nicht mit. Wir finden einen neuen Zulieferer aus Frankreich mit sehr hochwertigen wetterfesten Stoffen. Passend dazu entwickeln wir Edelstahlständer für Hängesessel, die wir von einem Familienbetrieb in Deutschland produzieren lassen.

2003: Unser Chaos Jahr

Wenn es kommt, dann alles auf einmal. Bei unserem Weber + Stoffzulieferer vernichtet ein Großbrand die Produktionsanlagen. Die Vielzahl der Messen kosten zu viel Kraft, finanziell und psychisch. Ein Mitarbeiter-Pärchen arbeitet geschickt Hand in Hand und betrügt uns um über 20.000 Euro und setzen sich nach Übersee ab. Krisenmanagement ist angesagt.

1999-2002: Firmengründung in München

Wenn nicht jetzt, wann dann. Die Nachfrage rund um den Hängesessel entwickelt sich rasant und wir müssen Entscheidungen treffen. Wir gründen die Pimiento OHG, lassen unsere Marke CrazyChair international eintragen, ziehen in neue Räume und erweitern das Team. 120 Messen im Jahr halten drei Messeteams im Dauereinsatz. Joachim und Renate widmen sich nun voll der neu gegründeten Firma. Wichtig für uns ist die Produktion in Deutschland um die hohe Qualität im Blick zu behalten und die Transportwege kurz zu halten.  

1995-1996: Erste Messe und Produktionsstart

Wie reagieren Fremde auf das Produkt? Ist es zu vermarkten? Der Caravan Salon ist unsere Premiere. An einem Messestand aus Gerüstrohren hängen vier Hängesessel, zum Ausprobieren für die Besucher. Im Gepäck weitere 40 Stck. zum Verkauf. Die Messebesucher sind neugierig, begeistert, in Kauflaune.  Nach 3 Tagen ist alles verkauft und wir haben viele Bestellungen. angenommen. Danach steht fest, wir starten eine eigene Produktion in Deutschland. Wir haben immer noch unsere festen Jobs, alles sehr improvisiert, aber es funktionert.

1991-1993: Ich habe Rücken.

Rattan "Affenschaukel", mexikanische Sitzhängetücher, geknüpfte Hängematten oder merkwürdige Schwebesitze haben wir über Jahre ausprobiert. Nach Renates Bandscheibenvorfall sind wir von der Bequemlichkeit ebenso enttäuscht, wie vom Aussehen und der Qualität. Gibt es den perfekten Stuhl noch garnicht? Von der Idee bis zum ersten Exemplar soll es noch über 2 Jahre dauern. Bequem, rückenfreundlich, schwebend und schaukelnd. Nach vielen Gesprächen mit Therapeuten und Orthopäden, vielen Skizzen und großer Auswahl an Materialien, entstehen die ersten realen Muster. Wir sind gespannt, erfüllen sie unsere Erwartungen?